Elementarstufe

Mini-Mäuse (Alter 1,5 - 3 Jahre)

Dozenten: Babett Ermisch, Viktoria Brill

Dieser Kurs eignet sich für Kinder im Alter von eineinhalb bis drei Jahren. Eltern sollen und dürfen im Kurs aktiv mitmachen.  Die Kinder bewegen sich zur Musik, hören und erleben Musik, spielen mit Instrumenten und dürfen Musik ungezwungen und ganzheitlich erleben. Die Eltern werden in ihrer Rolle als musikalisches Vorbild sowohl von der Lehrkraft als auch durch das gemeinsame Tun unterstützt und erhalten somit Anregungen für das Singen und Musizieren in der Familie.  Mit Singen, Bewegung und bewussterer Wahrnehmung wird das angeborene Gefühl für Melodie und Rhythmus im Menschen gemeinsam entdeckt und gefördert - für Kinder wie Eltern ein wahrlich musikalischer Spaß!

Start: Nach den Sommerferien bis 31. Januar / 1. Februar bis 31. Juli.

Der Einstieg in laufende Kurse ist je nach Belegung möglich. Der Kurs ist als Halbjahreskurs angelegt.

Im Anschluss empfehlen wir die "Maxi-Mäuse".

Maxi-Mäuse (Alter 3 - 4 Jahre)

Dozenten: Babett Ermisch, Viktoria Brill, Irmtraud Pick

Die ersten Schritte zur Musik im Alleingang - ganz ohne Elternbegleitung. Was nicht heißen will, dass die Eltern ihre Kinder bei den ersten musikalischen Gehversuchen nicht tatkräftig unterstützen sollen. Der Kurs richtet sich an Kinder im Alter von 3 bis 4 Jahre und dauert von daher maximal ein Jahr. Danach empfehlen wir den Besuch der "Musikalischen Früherziehung" (ab 4 Jahre).

In dem Kurs lernt das Kind Grundelemente der Musik kennen: Tanzen zu einem bestimmten Rhythmus, eine kleine Melodie nachsingen, oder ein einfaches Lied mit anderen Kindern einstudieren können hier Inhalt des Kurses sein. Dazu gibt es musikalische Bewegungsspiele, die die Feinmotorik des Kindes fördern. Instrumente kennen lernen und die Welt der Töne auch selbst entdecken auf kindgerechtem Instrumentarium - für Kinder ein großer Spaß!

Start: Nach den Sommerferien (Aug/Sep). Der Kurs ist konzeptionell einjährig angelegt.

Ein Einstieg in bereits laufende Kurse ist u. U. nach Absprache möglich.

Musikalische Früherziehung (Alter 4 - 6 Jahre)

Dozenten: Viktoria Brill, Babett Ermisch, Irmtraud Pick

Die Kurse beginnen in der Regel nach den Sommerferien eines Jahres und dauern 2 Jahre. Die Gruppenstärke liegt bei 7 bis 13 Kindern.

Die Musikalische Früherziehung (kurz: MFE) will auf phantasievolle und spielerische Art Lust, Freude und Interesse an der Musik wecken. Sie ist ein Angebot für Kinder im Vorschulalter. Die MFE soll den Kindern die Möglichkeit eröffnen, ihre eigene individuelle Musikalität, die sich im Umgang und in der Auseinandersetzung mit der Musik entwickelt, zu fördern. Denn musikalische Fähigkeiten sind nicht einfach Eigenschaften, die jemand mitbringt oder ererbt, und die ein ganzes Leben lang so bestehen bleiben, sondern sie verändern sich im Umgang mit Musik und durch musikalische Erfahrungen. Musikalität äußert sich nicht nur darin, ein Instrument erlernen und spielen zu können, sie hat ganz unterschiedliche Ausprägungen: sie äußert sich auch im rhythmischen Bewegen zur Musik, darin, eine Melodie im Gedächtnis behalten zu können, sich auf Musik konzentrieren, hinhören und lauschen zu können. Wir betrachten die MFE nicht als reinen Wegbereiter zum Instrumentalunterricht, sondern sie bemüht sich um eine breite musikalische Förderung, in der Phantasie und Kreativität einen wichtigen Platz einnehmen.

Der Unterricht orientiert sich an den Bedürfnissen und an den Fähigkeiten der Kinder und erfaßt das Kind in seiner ganzen Persönlichkeit. Kinder erleben und begreifen ihre Umwelt über die verschiedenen Sinne wie Hören, Sehen, Fühlen. Die MFE will die Sinne für das Aufnehmen von Musik sensibilisieren und arbeitet dazu in verschiedenen Bereichen:

Singen und Sprechen: Die Kinder singen Lieder, lernen Verse und Kinderreime und experimentieren mit der Stimme.

Bewegen und Tanzen: Die Kinder erfahren den Umgang mit dem eigenen Körper, den Umgang mit den anderen in der Gruppe, lernen sich im Raum zu orientieren, erleben den Wechsel von Spannung, Entspannung und Ruhe. Sie lernen Bewegung in Musik und Musik in Bewegung umzusetzen. Beim Tanzen, bei Bewegungs- und Rollenspielen werden auch Spielobjekte und Materialien jeder Art wie Tücher, Bälle, Reifen, Seile, Federn oder Steine als Bewegungsanreiz verwendet.

Spielen mit Instrumenten und mit Klang- und Geräuscherzeugern: Die Kinder spielen mit Instrumenten, die ohne besondere Spieltechnik zum Klingen gebracht werden können: Handtrommeln, Triangeln, Becken, Rasseln oder Klanghölzer; dazu gehören auch die selbstgebauten Instrumente wie Glöckchenbänder, Klappern und Rasseln oder Regenmacher. Mit diesen Instrumenten können Geschichten vertont oder Lieder und Tänze begleitet werden.

Musik Hören: Die Kinder hören Musik verschiedener Länder, unterschiedlicher Stile und Epochen. Sie lernen verschiedene Tempi, Tonhöhen und Lautstärken zu unterscheiden. Sie werden angeregt zu erspüren, was Musik erzählen kann und können das Gehörte über die Sprache, über die Bewegung oder über das Malen ausdrücken.

Zum gegenseitigen Kontakt mit den Eltern finden Elternabende und Kinderveranstaltungen statt.

Start: Nach den Sommerferien (Aug/Sep). Der Kurs ist konzeptionell zweijährig angelegt.

Ein Einstieg in bereits laufende Kurse nach Absprache möglich.

Orientierungsjahr (Ab 6 Jahren)

Dozenten: Je nach Verfügbarkeit

Der Orientierungskurs ist insbesondere für Kinder geeignet, die die "Musikalische Früherziehung" abgeschlossen haben und die 1. Klasse der Grundschule besuchen. Dies muss aber nicht als Voraussetzung gelten. Generell eignet sich der Kurs für Kinder im Alter zwischen sechs und acht Jahren. Die Kinder erlernen hier kein Instrument, sondern lernen verschiedene Instrumente kennen:

  • Tasteninstrument (Klavier/Keyboard)
  •  Blasinstrumente (Blockfflöte / Blechblasinstrumente)
  •  Rhythmusinstrumente (Djembe, Schlagzeug)
  •  Saiteninstrumente (Cello/Violine)
  •  Gesang
  •  Zupfinstrumente (Gitarre)

Dies führt am Ende dazu, den Kindern und auch den Eltern die Entscheidung zu erleichtern, welches Instrument sich am besten für das Kind eignet. Man kann dabei in Ruhe zuhause beobachten, mit welchem Instrument sich das Kind am häufigsten beschäftigt - oder welches Instrument achtlos in der Ecke liegt.

Die Kinder werden in Gruppen eingeteilt, wobei die Gruppenstärke je nach Anmeldungslage zwischen zwei und maximal drei Kindern liegt. Zirka alle sechs Wochen wechseln die Gruppen das Instrument, die stellenweise auch mit nach Hause zum Ausprobieren gegeben werden. Die einzelnen Gruppenphasen finden in der Woche an unterschiedlichen Tagen statt, es gibt einen genauen "Fahrplan":