Rockiger Nikolaus trifft jubilierende Engel

Besonders hervorstechend die vielen PHM-Ensembles, die sich teilweise extra für das Konzert zusammengefunden hatten. Neben dem PHM-Jugendorchester unter Tim Dokter, das sich mit einem klanglich sehr differenzierten „A Nightmare before Christmas“ beschäftigte, ließ auch das PHM-Weihnachts-Ensemble unter der Leitung von Anne Paul aufhorchen. Mit dem „Te Deum“ von Charpentier gelang eine festliche Ouvertüre des Konzerts, dem ein fröhliches „Feliz navidad“ folgte.

Taliah Große-Siestrup ließ in Begleitung von Rudolf Handro am Flügel stimmlich mit „When Christmas Comes to Town“ den berühmten „Polar Express“ schneestöbernd anrollen, Kimberley Hoffmann sorgte mit einer ganz feinen Interpretation des in lupenreiner Intonation dargebotenen „Let it Snow“ - in Begleitung von Sebastian Oeß - für den einen oder anderen Gänsehaut-Moment. Aufhorchen ließen auch an der Gitarre Marielena Haase und Cecil Kugolowski, die ein lupenrein dargebotenes zweistimmiges „Happy X-mas“ zum Besten gaben.

Das Geschwisterpaar Mara und Malte Oberbeck konzentrierten sich am Saxophon und Fagott mit „Tochter Zion“ ganz auf traditionelles Weihnachtsliedgut ähnlich wie Ben Niederhagen an der Querflöte und Clara Sinning am Klavier, die gekonnt das gemeinschaftlich gesungene „Gloria in excelsis deo“ begleiteten. Das Gitarren-Trio Tara Zitterbart, Luka Wittwar und Julian Prause schickten einen musikalischen Friedensgruß ins Publikum. Jule Beyel verzauberte mit ihrer Stimme und ihrem Gitarrenspiel als Solistin die Zuhörer und ließ mit „Ein Stern strahlt“ tatsächlich die Sterne am Aula-Himmel imaginär erstrahlen. Zuvor hatte auch Tom Andermann am Klavier eine prachtvolle Variation über „Fröhliche Weihnacht überall“ dargeboten.

Würzte Schulleiter Jörn Pick die Veranstaltung mit zum Nachdenken anregenden Texten, so ließ es die PHM-Band „Volume 8“ am Ende noch mal ordentlich krachen und schickte das begeisterte Publikum mit einem rockigen „Run, Rudolph, Run“ beschwingt in den vorweihnachtlichen Abend.

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