Ein Fest für Ohren und Augen
Nicht nur die beiden Chöre waren hier schwerpunktmäßig auf der Bühne zu erleben, sondern auch viele Solistinnen und Solisten mit zahlreichen ukrainischen Liedern und Instrumentalwerken, die mit viel Herzblut dargeboten wurden. Oftmals handeln die vorgetragenen Stücke von der Schönheit und Erhabenheit der Ukraine, von den Sehnsüchten, Träumen und Hoffnungen der Menschen dort und indirekt von dem festen Glauben, den übermächtigen Kriegsgegner Russland am Ende in die Schranken weisen zu können.
So war es eben auch ein Ziel des Festivals, die ukrainische Musik-Kultur und die Ukraine als Land mit all seinen Facetten zu präsentieren. Man traf hier auf Menschen, die sich nichts sehnlicher wünschen, als das der Frieden wieder Einkehr halten möge. So verschmolzen die Musikbeiträge mit einer sorgsam zusammengestellten Bilder- und Videoschau zu einem sehr emotional ergreifenden Gesamtkunstwerk – ein Fest für Ohren und Augen. Ohne eine vorbereitende Organisation ist ein Festival in der gebotenen Qualität nicht zu stemmen. Hervorzuheben ist Ivanna Berkuta (Gesamtleitung), die gemeinsam mit ihrem Team und der PHM das Festival auf die Beine gestellt hatte.
Dass es am Ende stehende Ovationen für die Schar der ukrainischen Instrumental- und Gesangssolisten gab, mag als ein deutliches Zeichen der Solidarität und der Unterstützung der Ukraine gewertet werden. Auch Hanaus neue Stadtverordneten-Vorsteherin Claudia Borowski ließ es sich trotz eines dicht gefüllten Terminkalenders nicht nehmen, mit ihrem Besuch die Unterstützung Hanaus zu versichern.