„Ich gehe gerne in die PHM, …

weil ich dort viele Lieder lerne und Victoria so lieb ist.“ Lina, 5 Jahre

„Ich gehe gerne in die PHM, …

weil ich in dem Schulorchester mitspielen darf.“ Sabrina, 13 Jahre

„Ich mag die PHM, …

weil wir bei den Auftritten so schöne Momente geschenkt bekommen.“ Steffi (Mutter von Leon und Luca)

„Ich gehe gerne in die PHM, …

weil ich dort mit anderen musizieren kann. Mir gefällt an der PHM, dass man viele Instrumente lernen kann.“ Sofie, 12 Jahre

„Ich gehe gerne in die PHM, …

weil der Unterricht Spaß macht und ich gerne Musik mache.“ Lorenz, 13 Jahre

„Ich gehe gerne in die PHM, …

weil ich gerne Musik mache. Durch Musik kann ich mich entspannen und dadurch auch besser konzentrieren.“ Lisa, 17 Jahre

„Ich gehe gerne in die PHM, …

weil ich gerne Musik mache und wir hier viel singen, malen und tanzen. Und das macht mir sehr viel Spaß.“ Nina, 5 Jahre

„Ich gehe gerne in die PHM, …

weil mir das Saxophon-Spielen immer Spaß macht.“ Luca, 15 Jahre

Ich mag in die PHM!

„Ich habe besonders viel Spaß bei dem Band-Workshop gehabt.“ Luca, 15 Jahre

„Ich mag die PHM, …

weil ich meine Lehrerin so toll finde.“ Helena, 10 Jahre

PHM: Noch im ruhigen Fahrwasser

Eigentlich also alles bestens, könnte man vermuten. Doch am Horizont ziehen dunkle Wolken auf: PHM-Schatzmeister Thomas Adlung rechnet vor, dass die Musikschule mittelfristig gesehen dringlichst eine Aufstockung der Finanzzuwendung seitens der Stadt Hanau benötigt, will sie weiterhin die qualitativ hochwertige, fundierte kulturelle Bildung für die Stadtgesellschaft wie bisher aufrechterhalten.

Hauptursache für die sich künftig abzeichnende Schieflage ist das sogenannte „Herrenberg-Urteil“ des Bundessozialgerichtshofes vom Juni 2022. Dieses Urteil stellt klar, dass Honorarlehrkräfte je nach tatsächlicher Ausgestaltung ihrer Tätigkeit sozialversicherungsrechtlich als abhängig beschäftigt gelten können – auch wenn der Vertrag sie als „selbstständig“ bezeichnet. Entscheidend ist dabei vor allem, ob sie in die Organisation des Trägers eingegliedert sind und kein echtes unternehmerisches Risiko tragen, wodurch dann Beiträge zur Sozialversicherung fällig werden. In der juristischen Bewertung hatte dies zur Folge, dass die PHM ihre bisherigen Honorarlehrkräfte in eine Festanstellung überführt hat, verbunden mit einem deutlichen Anstieg der Personalkosten.

„Das ist aber nur der Anfang, denn um qualifizierte Lehrkräfte längerfristig an der PHM halten zu können, müssen die Gehälter weiter nach oben angepasst werden“, führt der alte und neue Vorsitzende Armin Wunsch aus. „Das wiederum erfordert eine Anpassung des städtischen Zuschusses, können wir die steigenden Personal-Ausgaben nicht weiter auf unsere Schuleltern umlegen und sind unsere Rücklagen, die eigentlich für die Neuanaschaffung und Instandhaltung von Instrumenten gebildet wurde, dann rasch aufgebraucht. Das würde unserem öffentlichen Bildungsauftrag als öffentliche Musikschule für alle Altersklassen und sozialen Schichten widersprechen“, führt Wunsch weiter aus. Bezuschusst wird die PHM vom Land Hessen und der Stadt Hanau. „Das Land hat hier in den vergangenen Jahren die Zuschüsse sukzessiv erhöht. Natürlich sind wir der Stadt Hanau sehr dankbar für die bisher geleistete zuverlässige Unterstützung in den vergangenen Jahren, aber leider verharrt der städtische Zuschuss nun seit 20 Jahren auf gleichem Niveau“, konstatiert Wunsch verbunden mit der Hoffnung, mit der Stadt Hanau zeitnah eine Lösung für eine notwendige Erhöhung der Zuwendungen zu finden.

Rückblickend befindet sich die PHM zwar noch in ruhigen Fahrwassern, konnten die laufenden Betriebskosten bisher noch gedeckt werden. „Nach vorne blickend hoffen wir, dass sich daraus nicht ein veritabler Sturm entwickelt“, so die PHM-Vorstandmitglieder, die in der Jahreshauptversammlung in ihren Ämtern bestätigt wurden: Armin Wunsch, Vorsitzender, Mostafa Saroukh, 2. Vorsitzender, Thomas Adlung, Schatzmeister, Hans-Peter Maier, Schriftführer und Beisitzer sowie Martin Brand als Beisitzer. „Die Musikschule ist weit mehr als ein Ort des Unterrichts. Sie bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich zu entwickeln, Talente zu entdecken und aktiv am gesellschaftlich-kulturellen Leben teilzuhaben. Damit verbindet sie Menschen und schafft Chancen unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund. Wir als Vorstand haben uns zum Ziel gesetzt, möglichst vielen Menschen den Zugang zur musikalischen Bildung zu ermöglichen. Damit das gelingt, brauchen wir auch die wohlwollende Unterstützung der Stadt“, führt Saroukh aus.

 

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