CORONA-Nachrichten der PHM

Wir können wieder starten. Ab Montag, 10. Mai, kehren wir in den Präsenz-Unterricht zurück. Es gelten die gleichen Bedingungen wie vor der Schließung.

Was nunmehr für den allgemeinen Schulbesuch gilt, gilt allerdings künftig auch für uns:

Mit Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes an der PHM ist der Nachweis für einen negativen Selbsttest nötig:

Laut "Anwendungsbereich der bundesrechtlichen Notbremse (...)" sind die Einschränkungen des § 28b IfSG auch für außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen wie Musikschulen zu beachten. Daraus ergibt sich eine Testpflicht der Schülerinnen und Schüler auch für den Musikschulbesuch.

 

Nach der "Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte ... aufgrund der Coronapandemie" mit Stand vom 30. April 2021, gilt bei Präsenzunterricht, dass "...nur Schülerinnen, Schüler und Studierende teilnehmen, die über das negative Ergebnis eines Antigen-Tests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest) oder zur patientennahen Anwendung durch Dritte (PoC-Test, Bürgertest) verfügen, der zu Beginn des Schultags noch nicht mehr als 72 Stunden zurückliegt."

 

Wir möchten aber nicht ein zusätzliches Bürokratie-Monster aufbauen. Von daher reicht uns die EINMALIGE Bestätigung, dass Ihr Kind bzw. Sie selbst vor Unterrichtsbesuch einen Test durchgeführt haben bzw. künftig durchführen werden. Wir haben an dieser Stelle ein Formular eingefügt (hier geht's zum Formular), das bitte zum erstmaligen Präsenzunterricht nach der "Bundesnotbremse" mitzubringen ist. Das Formular ist ausgefüllt und unterschrieben der/dem jew. Dozentin/Dozenten unmittelbar vor Unterrichtsbeginn zu übergeben. Wir verweisen darauf, dass dieses Formular unbedingt mitzubringen ist, da wir sonst die/den Schüler/in NICHT unterrichten dürfen!

 

Wir setzen mit dieser Regelung, einmalig die Test-Versicherung abzugeben, auf Ihr Vertrauen - im Interesse aller Beteiligten, einen möglichst unbeschwerten Unterricht durchführen zu können.   

 

Sollten Sie mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden sein, dann können Sie mit der/dem Dozenten Online-Unterricht vereinbaren. Bitte machen Sie in diesem Fall Gebrauch von dieser Möglichkeit, damit Ihr Kind "am Ball bzw. Instrument" bleiben kann.

Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit und Unterstützung!

Die Schulleitung

Hier können Sie das Versicherungs-Formular zum Selbsttest öffnen und ausdrucken

Nunmehr ist die sog. Notbremse des Bundes in Kraft getreten. Diese Regelungen führen in Hessen und insbesondere im MKK-Kreis zu folgenden Auswirkungen:  

  1. Ab einer Inzidenz von 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ist der Schulbetrieb einzustellen. „Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165, so ist ab dem übernächsten Tag für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen, Hochschulen, außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen die Durchführung von Präsenzunterricht untersagt.

Da wir zu den „ähnlichen Einrichtungen“ zählen, ist also auch uns der Präsenzunterricht bis auf weiteres untersagt. Diese Verordnung gilt bis auf weiteres ab DIENSTAG, 27. April 2021.

  1. Fällt an fünf Werktagen hintereinander die Inzidenz wieder unter die 165, können wir wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren. Wir werden in diesem Falle so schnell wie möglich über die Wiederaufnahme des Unterrichts informieren.
  1. Laut Bundesregierung soll diese „Notbremsen-Regelung“ zunächst bis 30. Juni gelten. Es folgt daher weiter:
  • Rückkehr ab 27. 04.2021 in den Online-Unterricht. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit wo und wie immer es geht. Denn es ist uns als Musikschule auch wichtig, den persönlichen Kontakt zwischen unseren Dozentinnen und Dozenten und unseren Schülerinnen und Schülern aufrecht zu halten somit auch eine sinnvolle Abwechslung in den Homeschooling-Alltag zu bringen. Zudem soll der Unterricht am Instrument/Stimme ohne Pause fortgesetzt werden.
  • Ersatzweise bieten wir wie gehabt das Zeitkonto-Modell an, das heißt die entfallenen Stunden werden nach persönlicher Absprache mit den Dozentinnen und Dozenten bis spätestens 30.09.21 nachgeholt.
  • Es ist bei anhaltender Dauer der „Notbremse“ davon auszugehen, dass die geplanten Aktionen wie „Musikschultage“, die im Juni stattfinden sollten, und Workshops aller Wahrscheinlichkeit vorerst nicht umgesetzt werden können – so leid uns das insbesondere für unsere Schülerinnen und Schüler tut.

 

Einhergehend mit der Wiederaufnahme des Präsenz-Unterrichts an den allgemeinbildenden Schulen in Hessen, wollen auch wir wieder den Präsenz-Unterricht ab Montag, 22. Februar, anbieten. Dies gilt für alle der von uns genutzten Standorte.
Folgender Unterricht wird ab 22. Februar wieder aufgenommen:

- Einzelunterricht

- Gruppenunterricht

- Orientierungs-Kurs (Hinweis: es gibt einen neuen Fahrplan, damit alle Kurs-Teilnehmer*innen auch wie geplant alle Instrumente ausreichend ausprobieren können. Damit wollen wir ausgefallene Stunden kompensieren. Der neue Fahrplan wird in dieser Woche noch verschickt). 

- EMP-Gruppen, die bei uns im Stamm-Haus Pestalozzischule durchgeführt werden. (Hinweis: EMP-Gruppen in der Stärke ab 8 Kinder und mehr werden in A- und B-Gruppen aufgeteilt, die sich dann in einem 14-tägigen Wechsel treffen. Hierzu ergeht sehr zeitnah für die betreffenden Eltern noch eine besondere Information zur Durchführung und Orga.)    

- Bandcoaching

Weiterhin nicht stattfinden kann:

- Schul-AGs 

- EMP-Angebot in den kooperierenden Kitas.

Zu beachten sind die allgemeinen Hygieneregeln, die auch hier einsehbar sind. (Es gilt, wie in den allgemeinb. Schulen auch, eine allg. Maskenpflicht. Wo dies im Unterrichtsgeschehen nicht einhaltbar ist, muss - wie bisher auch - ausreichend Abstand (über 1,5 Meter) zwischen Lehrkraft und Schüler eingehalten werden.)
Schülerinnen und Schüler, die aus berechtigten Gründen vorerst nicht am Präsenz-Unterricht teilnehmen können, können weiterhin online-Unterricht in Absprache mit ihren Dozenten*innen erhalten. Wir bitten in diesem Fall direkt Kontakt mit der betreffenden Lehrkraft aufzunehmen.

Im Namen unserer Dozentinnen und Dozenten, der Schulleitung und des Vorstandes der PHM sagen wir unseren Eltern und Schülern*innen einen großen Dank für die bisherige uns zu Teil gewordene wohlwollende Unterstützung.

Jörn PIck, Schulleiter

 
- Familie R. schreibt:
"Liebe Fr. Kapala, Lieber Hr. Pick, mit den allerbesten Wünschen für 2021 möchten wir Ihnen unsere Wertschätzung und unseren Dank für die von Ihnen geleistete Arbeit ausdrücken. Unser Sohn folgt dem Klavierunterricht mit großem Eifer und profitiert nachhaltig von Ihrer unschätzbaren musikalischen Expertise. Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit, die Sie selbst unter widrigen Umständen engagiert möglich machen. In diesem Sinne grüßt Sie herzlich Familie R. Bleiben Sie gesund!"

- Fr. A schreibt:

Lieber Herr Pick, liebes Musikschulteam,
vielen Dank, dass Sie auch in diesen etwas komplizierten Zeiten den Kindern die Freude an der Musik immer wieder möglich gemacht haben!
- Fr. B schreibt:
Hallo,
die Sache mit dem Adventskalender ist eine gute Idee...finde ich toll, wenn man trotz der vielen Einschränkungen Alternativen entwickelt!
Viele Grüße!!!

Zu unseren Klanggeschichten im EMP-Bereich:

Liebe Frau Schwahn.

Vielen Dank für dieses Angebot! Das war sehr schön. T. hatte viel Spaß. Echt goldig, wie alle so toll mitmachen.

 Bis nächste Woche.

 

Hallo,

vielen Dank für die süße Klanggeschichte. Mein inneres Ohr hat den Spatzen immer am Rande des Wahnsinns anstelle des Waldes gehört! :)

Hallo,

wir werden heute teilnehmen und freuen uns schon.

.... Eine tolle Idee, danke!

 ....Das ist eine schöne Idee. Vielen Dank.

Liebe Frau Schwahn,

ich finde die Idee toll. Ich habe E. gefragt und er hat sich riesig gefreut. Sein Satz war.. Das mache ich dann aber nur mit Dir Mama und der N. darf nicht mit machen... :-)

Also wir sind dabei!


 

 

Auch wenn die Corona-Infektionszahlen langsam sinken, wollen wir den eingeschlagenen Weg weiter beschreiten und setzen den Präsenzunterricht bis einschließlich 14. Februar aus. Den Forderungen und Empfehlungen der Politik und den Gesundheitsexperten folgend, soziale Kontakte aufgrund der derzeit hohen Inzidenzzahlen wo immer es geht zu vermeiden, haben der Vorstand und die Schulleitung beschlossen, den Präsenz-Unterricht an der PHM bis zum 14. Februar 2021 auszusetzen. Wir als öffentliche Musikschule kommen mit der Verlängerung dieser Maßnahme auch unserer Fürsorgepflicht gegenüber unseren Schülerinnen und Schülern sowie Dozentinnen und Dozenten nach.

Infolge dessen bieten wir weiterhin Online-Unterricht an – auch mit dem Bewusstsein, dass ein Online-Unterricht den Präsenz-Unterricht nur bedingt ersetzen kann. Für die Schülerinnen und Schüler, die das etwa aus technischen Gründen heraus nicht umsetzen können, bieten wir unser Zeitkonto-Modell an, d.h. die ausgefallenen Stunden werden spätestens bis zu Beginn der Sommerferien 2021 nachgeholt. Dies kann u.U. verstärkt in den Osterferien erfolgen.

Auch unsere laufenden EMP-Kurse und der Orientierungskurs werden weiterhin bis zum 14. Februar asugesetzt. Der Orientierungkurs bekommt einen neuen "Fahrplan", die betroffenen Teilnehmer*innen werden demnächst gesondert informiert. 

Da der Montag, 15. Februar, ("Rosenmontag") laut staatlichem Schulamt nach wie vor als hess. Ferientag gilt, würde der Präsenz-Unterricht nach heutiger Planung (Stand: 28. Januar) am Dienstag, 16. Februar, wieder aufgenommen werden. 

Wir hoffen weiterhin sehr auf Ihr und Euer Verständnis für diese Maßnahmen. Auch die kommende Zeit wird für uns alle weiterhin eine große Herausforderung darstellen, gerade in Bezug auf die sich ausbreitenden Mutationen des Virus. Für Ihre und Eure hoffentlich weiterhin wohlwollende Unterstützung unseren und im Namen unserer Dozentinnen und Dozenten herzlichen Dank!

Jörn Pick, Schulleiter

 

Wir möchten Sie hiermit zum Fortgang des Musikschulunterrichts an der PHM informieren:

Das Land Hessen hat uns (Stand: 15.12.2020) den Unterricht NICHT untersagt. In der aktuellen Verordnung steht:
"§ 5 (Bildungsangebote, Ausbildung). Demnach sind bei „Bildungsangeboten außerhalb von Einrichtungen nach § 33 Nr. 3 des Infektionsschutzgesetzes, beispielsweise in Volkshochschulen oder nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen sowie kulturpädagogischen Angeboten (Anm: dazu gehören die Musikschulen)  der Einrichtungen nach § 2 Abs. 1a Satz 2 für einzelne Gruppen oder Klassen der Kindertagesstätten, Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen (…) die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene wo immer möglich zu beachten. § 1 Abs. 1 Satz 2 findet keine Anwendung.“

Aus diesem Grunde und auch aus der Tatsache heraus, dass wir zum größten Teil derzeit nur Einzelunterricht abhalten, werden wir den Präsenzunterricht unter Einhaltung der bekannten Hygiene-Maßnahmen regulär bis einschließlich Freitag, 18. Dezember, auf freiwilliger Basis vorhalten. Das gilt auch für unsere EMP-Angebote, die bei uns im Hause (Pestalozzischule) stattfinden.

Die Schulleitung

Update vom 06. November:

Die PHM kann laut Verordnung der hess. Landesregierung am Montag, 9. November, wieder öffnen, wenngleich auch im eingeschränkten Betrieb.

 

Der Präsenzunterricht (Einzel/Gruppe) findet - bis auf weiteres - an den gewohnten Orten zu den gewohnten Zeiten statt. Dies gilt auch für unserer EMP-Gruppen, die in der Pestalozzischule abgehalten werden.

 

Unterricht findet nicht statt:

 

- in allen Kooperationskitas in städtischer und kirchlicher Trägerschaft (ausgesetzt) 

 

- auch die Schul-AG's an unseren Kooperationsschulen finden bis einschl. 30.11. nicht statt.

 

Änderungen sind aufgrund der unsicheren Corona-Infektionslage jederzeit möglich. Sollte es daher zu einer erneuten Schließung kommen, schalten wir sofort wieder auf Online-Unterricht um. Auch das Zeitkontomodell (die ausgefallenen Stunden werden nachgeholt) ist hier eine Option. 

Durch die Corona-Pandemie können jederzeit Maßnahmen ergriffen werden, die auch unser Unterrichtsangebot betreffen können. Bitte beachten Sie daher Ihre Mails bzw. unsere Homepage. Wir aktualisieren, wenn immer es nötig ist.    
 
Wir bedanken uns gerade im Rückblick auf die nicht nachvollziehbare Schließung vom 2. bis 6. November 2020 für Ihre tolle Unterstützung, Ihre Unterschriften unter die Petition. Großer Dank auch an unsere Landtagsabgeordneten Heiko Kasseckert und Christoph Degen, die sich in Wiesbaden für unser Anliegen, die Musikschulen offen zu halten, stark gemacht haben!

Im Folgenden veröffentlichen wir hier in unregelmäßigen Aktualisierung Stimmen unserer Eltern, Schüler und Schülerinnen, Dozenten und Dozentinnen zu der neuesten Corona-Verordnung (Die vollständigen Namen sind aus datenschutzrechtlichen Gründen entfernt):

 

1.) Eine Politik, die nicht die Kraft und den Mut zu differenzierten Entscheidungen hat.

2.) Eine schwache Lobby der Musikschulen (wie auch des Kulturberichs insgesamt), die unsere Interessen nur unzulänglich vertritt.

3.) Eine Öffentlichkeit (und folglich auch eine Politik), die nicht zu unterscheiden weiß zwischen Kultur, Bildung und Freizeitvergnügen.

Das Resultat ist unsere Schließung im November. Wobei ich als Dirigent durchaus neidisch bin: Meinen Klavieruntericht setze ich online fort. Das Orchester ist komplett tot...Durchhalten!
 

Ein PHM-Klavierdozent

 

 

- wir als Eltern können Sie absolut verstehen! Wir sind wirklich fassungslos über diesen Beschluss der hessischen Landesregierung! Sie hatten sich ein ganz tolles Hygienekonzept ausgearbeitet und wir als Eltern haben unsere Kinder gerne in ihre Obhut gegeben und fühlten uns gut und sicher!So langsam haben wir das Gefühl, dass alle Möglichkeiten seine Kinder musikalisch oder sportlich zu fördern unmöglich gemacht werden, von der schulischen Bildung mal ganz zu schweigen....Wir freuen uns sehr in 4 Wochen wieder am Unterricht teilnehmen zu dürfen! 

Familie O.
 
- Oh nein…. Willkür und unnütze Verbote…
 
Eine Kita aus Hanau
 
- Wir können es auch nicht nachvollziehen, weshalb die hessische Landesregierung Präsenzunterricht untersagt hat, vor allem bei einem eins zu eins Unterricht. Leider können wir es nicht ändern,...
 
Familie B.
 

- es wird immer verrückter. Morgens muss ich mit bis zu 25 Kindern ohne Maske und ohne Abstand in einem Raum stundenlang unterrichten, mittags darf ich das Klassenzimmer mit Maske und Abstand und einer weiteren
erwachsenen Person ( dem Lehrer) für 1 Stunde nicht mehr betreten. Ich bin sehr für Schutz, aber die Maßnahmen sind teilweise absurd!!!

Eine erwachsene Schülerin, selbst Pädagogin.
 
- Ich weiß nicht, ob Sie Rückmeldungen von Eltern haben, aber Sie haben mein volles 
Verständnis und ich bedauere sehr, dieser Hick Hack, den Sie erleben.
Ich bewundere auch die Organisation, und wie Sie das Ganze in Griff bekommen.
Meinen Dank auch an die Lehrer*innen Ihrer Schule, die versuchen, irgendwie den
Unterricht aufrechtzuerhalten. Ich finde, dass die Leitungen von Schulen und anderen
Bildungsorganisationen wirklich über ihre Kapazitäten und Grenzen hinaus arbeiten.
Eine Schüler-Mutter
 
- vielen Dank für den Brief und die Informationen. Ich kann die Gefühle sehr gut nachvollziehen. Ich arbeite in einem Veranstaltungshaus und auch bei uns ist seit Monaten kein normaler Betrieb mehr möglich. Es ist ein ständiges Auf und Ab, ein planen, hoffen und dann doch wieder enttäuscht werden .
Ich kann gut verstehen wie bitter diese Entscheidung für die Musikschule ist.
 
Familie B.
 
- Ich bin völlig von den Socken und empört darüber, wie unterschiedslos
wieder alles dicht gemacht wird, als ob wir gerade wieder im März 2020
seien und seither keine neuen Erkenntnisse gewonnen wurden... 

ein PHM-Gitarrendozent




wir verstehen nicht, warum

- wir schließen müssen, während die Volkshochschulen weiter unterrichten dürfen.

- wir schließen müssen, warum der Regelunterricht an den Schulen in kompletter Klassenstärke fortgeführt wird, wir aber noch nicht einmal Einzelunterricht in genau den gleichen Klassenräumen abhalten dürfen.

- wir schließen müssen, obwohl es an der PHM bisher keinen einzigen Corona-Fall gab.

- wir schließen müssen, obwohl wir von Anfang an ein gutes, abgestimmtes Hygienekonzept erfolgreich eingeführt und umgesetzt haben.

- nur Musikschulen in Hessen und Sachsen schließen müssen, im Rest der Republik aber nicht.

- wir damit im Vergleich zu anderen Bildungsinstitutionen ungleich und unfair behandelt werden.

- man unsere musik-pädagogische Arbeit an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Hundeschulen gleichsetzt und damit unsere top ausgebildeten Dozentinnen und Dozenten in unsachlicher Art und Weise herabwürdigt (Anm: Wir haben nichts gegen Hundeschulen...)

- dieser Lockdown erneut auf den Rücken von Kindern und Jugendlichen ausgetragen werden muss und man ihnen damit eine musische Bildung verwehrt.

Wir stellen fest, dass

- öffentliche Musikschulen wie die PHM sichere Orte sind, an denen eine Infektionsübertragung nahezu auszuschließen ist.

- Musikschulen Bildungseinrichtungen sind, die insbesondere Kindern und Jugendlichen den Zugang zum eigenen Musizieren ermöglichen.

- wir einen eigenständigen Bildungsauftrag haben, der in Ergänzung zu den allgemeinbildenden Schulen steht und der somit nicht mehr durchführbar ist.

- durch die Schließung der Musikschulen wie die PHM einne Ungleichbehandlung zu anderen Bildungseinrichtungen hergestellt wird.

- unseren Musikschullehrkräften, die oftmals als freiberuflich tätige Musikpädagogen und Musiker*innen arbeiten,  durch den erneuten Lockdown die Existenzgrundlage unnötig erschwert wird.

- die Kultur in diesem Lande somit ganz bewusst an die Wand gefahren wird.

Wir alle, die Dozentinnen und Dozenten, die Schülerinnen und Schüler und die Eltern, sind STINKSAUER über die nicht nachvollziehbare Anordnung, Musikschulen wie die PHM zu schließen. Das kommt einer bildungspolitischen Bankrotterklärung der hessischen Landesregierung gleich. Auch für uns steht die Gesundheit und das Wohlergehen aller an erster Stelle. Es ist aber zu bewzeifeln, dass dieser politische Aktionismus der Senkung der Infektionszahlen dienlich ist.

Paul-Hindemith-Musikschule Hanau